Projektwoche zur Begleitung Sterbender 2016

Was bedeutet der Tod und das Ende eines Lebens? Was bedeutet es, wenn ein Mensch im Sterben liegt? Was bedeutet es, jeden Tag damit umzugehen, umgehen zu müssen? Wie können wir dies tun und am Ende eines Arbeitstages mit einem Lächeln heimgehen?
So viele Fragen, die wir wohl so oder ähnlich alle im Kopf hatten, als wir, die Auszubildenden des Altenpflegekurses 36/14, am 11.4.2016 im Rahmen unserer Ausbildung zur Seminarwoche „Zur Begleitung Sterbender“ zum Kunsthof Friedrichsrode aufbrachen.
Wie soll und kann man über ein Thema reden, bei dem wir uns eigentlich bemühen, es von unserem Alltag fern zu halten? Mit vielen eigenständigen Gruppenarbeiten, Rollenspielen, guten engagierten Vorträgen unserer Dozenten Sigurd Reisener, Friederike Stratmann und Christoph Hähnel und einigen Dokumentationen, Reportagen und auch Spielfilmen fanden wir in dieser Woche einen mit einer gewissen Leichtigkeit behafteten Zugang zu diesen im Gegenzug doch so schwer im Magen liegenden Thema.

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Diese Woche vermittelte uns Wissen und Fakten unter anderem aus den Lernfeldern 1.1 „Theoretische Grundlagen in das altenpflegerische Handeln einbeziehen“, 1.4 „Anleiten, Beraten, Gespräche führen“ und 2.1 „Lebenswelten und soziale Netzwerke beim altenpflegerischen Handeln berücksichtigen“. So wurde uns ein Zugang zu einem professionellen Umgang mit Tod und Sterben eines Menschen ermöglicht, doch kann dies nur die Basis für einen ganzheitlichen Umgang mit Menschen auf diesem letzten Abschnitt ihres Lebens sein.
Denn ist es nicht das, um was es am Ende geht? Menschlichkeit und menschlich sein?

Will, dass du weißt,
dass ich niemals Abschied nehm,
Bin nah bei dir,
bleib bei mir.
Will, dass du weißt,
dass ich dich für immer seh.
Auch wenn die Sterne dir viel näher sind
in deiner Ewigkeit.

(♫ Staubkind „Kleiner Engel“)


Franziska Schreiber für die AP 36/14

 

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