Wo Kirche lebt - Schule als Kirchort. Ein Begegnungsnachmittag mit dem Erfurter Bischof Urich Neymeyr

Wo Kirche lebt - Schule als Kirchort. Ein Begegnungsnachmittag mit dem Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr

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Im November 2016 besuchte der Bischof des Bistums Erfurt, Ulrich Neymeyer, unsere Schule. In Begleitung von Diözesancaritasdirektor Bruno Heller und Seelsorgsamtleiterin Anne Rademacher begab er sich gemeinsam mit der Leiterin Christiane Kirschner, den Dozentinnen und Dozenten und den weiteren Angestellten der Berufsbildenden Schulen „St. Elisabeth“, Erfurt auf eine Entdeckungsreise hin zum Kirchort ‚Schule‘. Mit dem Begriff des Kirchorts knüpft Bischof Neymeyr an die Aussage Jesu im Matthäusevangelium an: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18,20) Diese Zellen des kirchlichen Lebens nennt er „Kirchorte“. Damit sind Ort der Begegnung im christlichen Sinne außerhalb des klassischen Kirchraums gemeint. Neben z.B. katholischen Altenpflege- oder Sozialeinrichtungen könne auch die Schule zu dem Ort werden, an dem Christen miteinander und in Gemeinschaft mit Anders- oder Nichtsgläubigen ihren Glauben leben, teilen und weitergeben.  Denn Kirche lebt nicht nur in den Pfarreien, wie Bischof Neymeyr deutlich machte, sondern überall dort, wo sie durch verschiedene Menschen in den unterschiedlichsten Bezügen gestaltet wird. An nicht pfarrlichen Kirchorten können so deutlich mehr Menschen erreicht werden, die von sich aus ansonsten wenig mit Kirche in Kontakt kommen. Dies deckt sich mit dem Leitbild und Selbstverständnis unserer Berufsbildenden Schulen: Miteinander im Schulalltag immer wieder die Spuren Gottes zu entdecken und Gemeinschaft miteinander zu feiern.

Friederike Stratmann

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